Retinitis Pigmentosa

Retinitis Pigmentosa (RP)

 

 

... ist eine Netzhauterkrankung, die mit großer Wahrscheinlichkeit zur Erblindung führt. Sie kann bereits bei Kindern auftreten und führt hier besonders schnell zum Verlust des Augenlichtes.

 

RP ist eine Erbkrankheit, d.h. sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Nach-kommen vererbt. Es gibt verschiedene Vererbungsformen. Aber über diese wird man Sie ja schon aufgeklärt haben.

 

Die kubanischen RP-Fachärzte/ RP -Forscher haben außerdem herausgefunden, daß Schwangerschaft und Geburt den Frauen einen Schub im Fortschritt der Krankheit bringen.

 

Ein Teil der RP -Betroffenen ist auch noch vom Usher-Syndrom betroffen. Das bedeutet, daß die RP -Betroffenen nicht nur blind werden, sondern auch noch taub.

 

Es gibt in Deutschland ca. 40.000 RP -Betroffene, mehr als 10 % haben auch dieser Usher-Syndrom. Weder in Deutschland, auch nicht in Europa, gibt es eine Therapie, selbst in USA nicht. Die Betroffenen müßten also einem grausamen Schicksal entgegengehen, wenn es nicht in Kuba Hilfe gäbe. Dorthin kommen auch die US-Amerikaner um sich operieren zu lassen.

 

Prof. Peláez, der diese Therapie in fast 30jähriger harter Forschungstätigkeit erlangt hat, erhielt dafür in USA schon mehrere hohe Auszeichnungen. Leider ist Prof. Pelaéz im Januar 2001 im Alter von 77 Jahren verstorben, die Operationen werden von seinen Schülern - Ärzte/Innen, die bereits mehr als 10 Jahre Erfahrungen gesammelt haben - durchgeführt.

 

In Deutschland wird die Therapie in Kuba abgelehnt u.a. mit dem Hinweis, daß diese Krankheit genetisch bedingt ist. Aber wie allerseits bekannt, gibt es so ziemlich in jeder Familie gesundheitliche Schwachstellen, also eine genetische Belastung.

 

So häufen sich z.B. in einer Familie Magen-, in der anderen Venen- in wieder einer anderen Krebskrankheiten usw. Ist es nicht ein großer Widerspruch, daß man in diesen Fällen in Deutschland sehr wohl therapiert und operiert??

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