Die deutsche Geschichte der sog. Kuba-Therapie gegen den Tunnelblick
Vorkommnisse in einem angeblich lt. dem Bundeskanzler "zivilisierten westlichen Land"

1990

hatte Frau Loibl in Kuba die Information bekommen, daß es auch in Deutschland eine Selbsthilfegruppe (DRPV) in dieser Sache gibt, auch die Adresse bekam sie in Kuba.

In ihrer Naivität, daß gerade diese Gruppe doch Hilfe brauche, informierte Frau Loibl auch diese, stellte nach einiger Zeit jedoch mit Entsetzen fest, daß der wissenschaft-liche Beirat der Gruppe schon längst vor ihr von dieser Therapiemöglichkeit auf Kuba erfahren, diese Sache jedoch den Betroffenen verschwiegen hatte.

Seit dieser Zeit, also seit über 13 Jahren, geht der Vorsitzende dieses wissenschaft-lichen Beirates, Prof. Eberhardt Zrenner mit allen Mitteln gegen diese Kuba-Therapie vor. Bereits am 6. Dezember 1990 (!) verkündete Prof. Zrenner mit dem Briefpapier der Eberhard-Karls-Universität Tübingen seine persönliche Meinung und schrieb an

  • alle Kassenärztlichen Vereinigungen,
  • den Berufsverband der Augenärzte,
  • den Vorständen der Deutschen Ophtalmologischen Augenärzte und der Gesellschaft,
  • die schweizerische und österreichische Retinitis Pigmentosa-Vereinigung,
  • den deutschen Blindenbund,
  • die Blindenverbände der 16 Bundesländer,
  • das Ministerium für Familie und Gesundheit
  • den Bundesverband der gesetzlichen Krankenkasse
  • den Bundesverband der privaten Krankenkassen
  • den Vorstand der DRPV (heute Pro Retina)

u n d

  • den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats der DRPV - hier ist und war er der Vorstand, nicht nur Mitglied - also hat er an sich selbst geschrieben

Prof. Zrenner schrieb also am 6. Dezember 1990, daß die Kassen nicht zahlen sollten, da diese Therapie in Kuba wertlos sei. Er konnte - ohne daß er sich jemals über Therapie informiert hatte und auch nie einen Patienten vor und nach der Therapie untersucht hatte - dies feststellen, einfach göttlich. (Aber vielseitige Gutachten in Sachen Tunnelblick für Sozialgerichte kann Gott Zrenner trotzdem anfertigen!!!!)

Durch dieses Schreiben vom 6.12.1990 nahm Prof. Zrenner billigend in Kauf, daß Tausende unnötig blind wurden und werden, weil das Geld für die Reise nach Kuba nicht vorhanden war/ist und die Krankenkassen vorwiegend bei den sowieso schon Wenigverdienern nicht zahlen.

Die DRPV (heute Pro Retina) intrigierte ebenfalls von Anfang an gegen diese Therapie und versuchte Frau Loibl mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Frau Loibl hatte durch einen Zeitungsartikel jedoch erreicht, daß es einem Teil, wenn auch nur einem Bruchteil der Betroffenen bekannt wurde und sich von diesen im Lauf von 3 Jahren ca. 80 Betroffene mit Erfolg (siehe Jahr 1999) in Kuba operieren ließen, darunter auch mehrere Kinder.

Die DRPV (Pro Retina) intrigierte -vermutlich im Auftrag - weiterhin mit allen Mitteln.

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