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Die deutsche Geschichte der sog. Kuba-Therapie gegen den Tunnelblick
Vorkommnisse in einem angeblich lt. dem Bundeskanzler "zivilisierten westlichen Land"
1999
Im Januar 1999 hatte Frau Loibl an den Herausgeber des Spiegels, Rudolf Augstein, ein Exposé über Tunnelblick und die Erfahrungen mit der Ärzteschaft und des Selbsthilfevereins gesandt.
Im April 1999 schrieb der Arzt Hans Jürgen Richter in der renommierten Fachzeitung "Der Kassenarzt" über die diversen Therapien im Ausland u.a. auch über die Therapie gegen RP in Kuba - und auch über den Gutachter. **
Im Anschluss an den ausführlichen Bericht darüber erwähnte Herr Richter auch, wie "man" mit Frau Loibl, der Person, die die Kunde von dieser Tunnelblick-Therapie nach Deutschland gebracht hatte - verfahren ist.
Auf diesen Bericht im "Der Kassenarzt" kam von Prof. Zrenner aus der Uni-Augenklinik in Tübingen ein großes Protestschreiben an den Deutschen Presserat mit dem massiven Versuch, den Journalisten mundtot zu machen - dank der schon erwähnten Pressefreiheit und zusätzlicher Intervention von bereits vor vielen Jahren in Kuba therapierten Tunnelblick-Betroffenen - war das nicht möglich.
Zu diesem Protest hatte Prof. Zrenner seltsamerweise Zeit.
Frau Elisabeth Bartke, Erding, eine Tunnelblick-Betroffene, wartete schon seit dem 20.7.1998 - trotz mehrfacher Erinnerungen, jetzt schon über 5 Jahre - auf die Beantwortung ihrer wichtigen Fragen zu Tunnelblick.
War es dem Vorstand des wissenschaftlichen Beirates der "Selbsthilfegruppe" Pro Retina evtl. weit wichtiger der Menschheit mitzuteilen, ob Viagra den Augen schadet oder war es ganz einfach nur lukrativer?
Kann eine aussagefähige wissenschaftliche Untersuchung so schnell durchgeführt werden?
Viagra war 1999 doch erst seit ca. 1 Jahr auf dem deutschen Markt. Wurden hier auch die gleichen Grundsätze gefordert wie bei der sog. Kuba-Therapie: z.B. Doppelblindversuch?
Da auch verschiedenste ausländische Presseorgane schon länger und mehrmals über den hohen Stand der Medizin in Kuba berichtet hatten und auch mein Exposé vorlag war der Journalist Paul Heiner, ab Mai 1999 mehrere Wochen zu Recherchen auf Kuba gewesen und hatte u.a. auch die RP -Klinik aufgesucht und recherchiert und dort einen jungen 19jährigen deutschen Patienten angetroffen, interviewt und fotografiert.
Am 5. Juli 1999 stand ein großer Bericht im "Der Spiegel" über den hohen Stand der Medizin auf Kuba und die verschiedensten medizinischen Leistungen und Therapien, z.B. auch gegen RP.
Als Frau Loibl die Anzeige gegen Richter Kirsten vom Landessozialgericht NRW wegen Verleumdung und falscher Anschuldigung machte, bekam Frau Loibl von der Staatsanwaltschaft Augsburg, Staatsanwalt H. Endres, Akt.z. 101Js 122352/99 den Bescheid, daß Richter Kirsten alles richtig gemacht habe.
Wie kann das sein - Kirsten behauptete, die 3 Fälle wären nach der Therapie schlechter gewesen. Bei 2 Fällen konnte Frau Loibl nachweisen, daß es eine Lüge war.
Frau Loibl hat daraufhin bei der nächst höheren Stelle, bei der Oberstaatsanwaltschaft München, am 17.7.99 Beschwerde gegen diesen Bescheid eingelegt. Die Antwort kam sehr schnell obwohl die Akten erst umständlich angefordert werden mussten.
Jedenfalls waren die Akten in der Woche vor dem ersten geplanten Sendetermin am 25.8.99 nicht auffindbar.
Am 20.8.99 von kam von Dr. Walter, von der Generalstaatsanwaltschaft, Akt.zeichen IV ZS 2166/99 folgender Bescheid: "Frau Loibl hätte keine neuen Dinge vorgetragen, also bleibt es dabei, daß Richter Kirsten alles richtig gemacht habe"
Was sollte Frau Loibl denn Neues vortragen?
Dass die Anzeige wegen Betrug eine Verleumdung und falsche Anschuldigung war, war doch schon vorgetragen und bewiesen.
Zum Glück gibt es das I n t e r n e t
um solche Machenschaften aller Welt zu präsentieren und Gleichschlechtbehandelte zu finden.
Vor dem 8.9.1999 konnte Frau Loibl nur vermuten, wer hinter allen diesen Machenschaften stand.
Bei einem "gemütlichen" Beisammensein mit einem großen Kuba-Therapie-Gegner, Dr. Berger von der Augen-Uni-Hamburg-Eppendorf, wurde die Vermutung, wer hinter den Machenschaften stand, zur Gewissheit - vorher konnte Frau Loibl nur vermuten, denn sie fragte ihn sofort:
Warum mussten 2 Prozesse gegen mich veranstaltet werden, musste das so sein??
- Dr. Berger: 1.
Ja, weil Sie den Interessenten für diese Therapie eine Telefonliste zur Verfügung gestellt hatten von RP -Betroffenen die sich bereits in Kuba therapieren ließen
- Frau Loibl:
Die auf der Liste aufgeführten Personen wussten davon und waren einverstanden.
- Dr. Berger: 2.
Sie sind keine Fachperson auf diesem Gebiet und vertreiben solche Dinge. Sie wissen ja gar nicht, wie und was bei einer solchen Operation gemacht wird.
- Frau Loibl
Habe auch in Zukunft nicht vor, diese Operationen selbst durch zuführen. Sind Sie außerdem der Meinung, daß nur ein Augenarzt schlau genug ist, logische Zusammenhänge zu erkennen und Entscheidungen treffen zu können. Sind die RP-Blickbetroffenen dazu nicht selbst fähig?
Außerdem wie können Sie behaupten, daß der Tunnelblick von Herrn Lutz auch ohne die Therapie in Kuba nicht weitergegangen wäre und er sich für das Geld hätte an den Strand legen sollen. Alle ihrer Kollegen, die Herrn Lutz untersucht hatten, waren da anderer Meinung und Sie können eine solche Behauptung aufstellen ohne Untersuchung?
Sind Sie ein Gott?
Dann klagte Frau Loibl ihn noch an, daß die ganzen Aktionen nur aus Neid wären, weil diese Tunnelblick-Therapie nicht aus einem Industrieland käme und wies ihn darauf hin, daß auch die Herzverpflanzung nicht in einem Industrieland vorgenommen worden war sondern in Südafrika.
Auch die Antwort von Dr. Berger spiegelt eine seltsame Ethik wieder: Und wie lange hat dieser Patient daraufhin noch gelebt??
Die Gegenfrage von Frau Loibl war - Dr. Berger konnte sie nicht beantworten:
Und wie lange hat der 1. Deutsche Blinddarmpatient seine Operation überlebt?
Wenn die sog. Fachleute nun erfahren, daß die RP -Betroffenen verschiedene Untersuchungen für die Kubatherapie brauchen, wurde ihnen plötzlich bedeutet, daß sie ja nicht blind werden.
Das bedeutet also, daß alle vorhergehenden Diagnosen der verschiedensten Augenärzte und Kliniken falsch waren, und das waren viele. Was nützen denn dann eigentlich die ganzen kostspieligen Untersuchungen wenn sie im Endeffekt dann falsch sind? Doch nur den Bankkonten der Augenärzte!!
Seit einiger Zeit ist in den Medien viel Kritik der Ärzte zu lesen zur Gesundheitsreform, u.a. spricht man von Zweiklassenmedizin durch diese Reform und daß die Kranken nicht mehr die erforderlichen Behandlungen bekommen könnten.
Dann gibt es für die RP -Betroffenen schon immer die Zweiklassenmedizin, aber nicht durch die Gesundheitsreform, sondern durch eine spezielle Ethik: Allein durch das Aufhalten der Erblindung - bevor die Zahlung des Blindengeldes durch die Versicherungsanstalten beginnt, monatlich ca. € 500,--(= jährlich € 6.000,-- ) wäre in den ersten Jahren des Bekanntwerdens der Therapie in Kuba die Reisekosten in einem Jahr eingespart gewesen - heute sind dafür ca. 20 Monate notwendig. Dabei ist noch nicht eingerechnet die frühere Verrentung und andere Krankheiten, die durch die seelische Komponente des Tunnelblicks entstehen.
Immer wird von Globalisierung der Welt gesprochen. Und hier, bei der kleinen Einheit, funktionieren einige Gehirne schon nicht - das Denkproblem ist wohl, daß das eine Geld die Krankenkassen und den anderen Betrag die Rentenversicherungsgesellschaften bezahlen.
Aber es ist immer die Solidargemeinschaft aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die diese Beträge aufbringen - obwohl sie nichts, aber auch gar nichts zu bestimmen haben - wer hat dies bisher überhaupt beachtet??
Von der besseren Lebensqualität der RP -Betroffenen durch diese Kuba-Therapie wird geschwiegen - aber die ist ja nicht maßgebend.
Maßgebend ist, daß das Geld im Lande, aber auf den richtigen Bankkonten bleibt.
Zu diesem Wohle geht "man" ja auch noch auf die Straße.....................
Was Frau Loibl und viele Andere, auch RP -Betroffene, noch erschüttert ist, daß der Selbsthilfeverein "Pro Retina" dieses Spiel auch nach verschiedenen positiven Medienberichten immer noch mitmacht und fördert. Er verschweigt immer noch die Möglichkeit Kuba, bzw. wenn sie schon bekannt ist, werden Lügen erzählt.
Ich habe in den vergangenen Jahren Pro Retina und auch div. Ärzte mehrmals getestet und um Auskunft über Therapien gegen Tunnelblick gebeten. Kuba wurde immer verschwiegen und wenn ich dann die Briefwechsel (es waren mehrere unter den verschiedensten Orten, Namen und Ländern) auf Kuba hinführte, wurde die Therapie nur schlecht gemacht.
Immer als es dann durch gezielte Fragen "eng" wurde, ging der Brief verloren oder es wurde geantwortet: Man möge doch anrufen um die Fragen zu klären. Warum nur mündliche und nicht schriftlich Antworten?????
Gibt es etwas zu verschleiern??
Ein Selbsthilfeverein, der wirklich diesen Namen verdient, muß den Betroffenen alle bekannten Möglichkeiten aufzeigen und den Betroffenen die Entscheidung überlassen, was sie machen. Er muß sich notfalls auch gegen die sie "beratenden!" Ärzte durchsetzen.
Die bisher praktizierten Verhaltensweisen, sei es der Selbsthilfeverein oder auch die Augenärzte - sind unethisch !!
Die RP -Betroffenen werden behandelt als hätten Sie nicht nur eingeschränktes Sehvermögen, sondern auch noch uneingeschränkt alle ein total eingeschränktes Denkvermögen.
Aber das ist ethisch:
Warum gibt es so oft Medienaufrufe zum Spendensammeln für kostspielige Operationen/ Therapien die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden. Noch nie habe ich gelesen, daß in diesen Fällen die Ärzte dann billiger, bzw. ganz auf ihr Honorar verzichtet haben.
die Ethik sprich wohl gegen den Verzicht ..................
Und
bisher wurden vom BGM 48 Millionen an Forschungsgeldern bewilligt. Welchen Erfolg gab es bisher für so viel Geld? Warum so viel Geld wenn es schon eine Therapie gibt.
Zu den Vorwürfen, es fehlen Statistiken aus Kuba und weitere medizinische Unterlagen:
Schon Churchill sagte - Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe - . Eine Statistik sagt überhaupt nichts aus, denn die angegebenen Daten sind ja ohne Namensangabe und daher nicht nachprüfbar. Man kann hier alles Erdenkliche angeben und seiner Fantasie freien Lauf lassen ....
z.B. Sachen Krebsforschung der Professoren Mertelsmann und Friedhelm Herrmann.
Es wird sich zeigen, wer noch über so eine reichhaltige Fantasie verfügt. Die Möglichkeiten sind vielfach, denn nur 10% der Therapien in Deutschland sind wissenschaftlich erwiesen - und diese hoffentlich nicht von Personen wie den Vorgenannten.
Und ...früher hieß es doch die Magensäure wäre so stark, daß sie alles zerstören würde, vor allem bei einem Übermaß und daher die Magengeschwüre.
Vor nicht allzu lange Zeit, hat ein Forscher aus Australien festgestellt, dass diese Geschwüre von einer Bakterie der Campylobacter ausgelöst werden.
Wir verweisen auf die Bücher "Irrtümer der Wissenschaft" z.B. von Luc Bürgin ISBN 3-81112-1655-4
Einer echte, ehrliche und unumstößliche Statistik wäre gewesen, wenn der Selbsthilfeverein (DRPV, bzw. Pro Retina) von jedem RP-Betroffenen der nach Kuba wollte, anstatt die Therapie zu verteufeln, die Untersuchungsergebnisse aus den deutschen Untersuchungen notiert hätte und dann bei Rückkehr mit den kubanischen vor und nach der Therapie verglichen, und bei späteren weiteren Untersuchungen in Deutschland diese Erhebungen weitergeführt hätte.
Nach unserer Meinung wäre das die Aufgabe der Selbsthilfegruppe - wenn sie diesen Namen verdient hätte - gewesen. Aber dazu hatte sie nicht Zeit (oder nicht die Genehmigung)
Man musste ja mit allen Mitteln versuchen, daß die Informationen über Möglichkeit dieser Therapie unterbunden wird.
1994 hatte Frau Loibl von der DRPV (jetzt Pro Retina) eine Liste über einige Kliniken, erhalten, die die Vor- und Nachuntersuchungen durchführen würden.
Patienten die sich dort untersuchen ließen, bekamen jedoch nur Negatives über Kuba - auch ungefragt - zu hören, wurden meist auch noch abfällig behandelt. Weiter mussten sie Monate auf einen Termin warten. Fast alle weigerten sich nach der Therapie in Kuba, in diese Kliniken zur Nachuntersuchung zu gehen.
Als ich trotz dieser schlechten Erfahrung mit meinem Schreiben vom 12.2.2001 die Pro Retina bat, mir doch eine neue Liste mit mehr Klinken für diese Untersuchungen zu nennen, kam auch erst nach einer Erinnerung von Ende März folgende Antwort:
"DIE PRO RETINA HAT LEIDER KEINE LISTEN VON AUGENKLINIKEN, DIE AUF VOR- UND NACHUNTERSUCHUNGEN DER KUBA-THERAPIE SPEZIALISIERT SIND.
WIR HALTEN ES FÜR DAS BESTE, WENN JEDER PATIENT MIT DER NÄCHST GELEGENEN AUGENKLINIK KONTAKT AUFNIMMT UND EINE ÜBERPRÜFUNG DURCHFÜHREN LÄSST."
Die nochmalige Chance, daß von deutscher Seite eine Statistik gefertigt werden kann wurde vorsätzlich nicht genutzt!!!
Hat die Augenärzteschaft und die Pro Retina Angst davor, daß die Statistik so ausfällt wie sie von Kuba bekannt gegeben wird und sie die hohe Wirksamkeit zugeben müssen (und auch sehr sehr blamiert dastehen wegen der langjährigen Machenschaften.
Nicht zu vergessen ist die Affäre gegen die LTU. In Ihrem Bordmagazin war 1992 ein größerer Bericht über kubanische Therapien, auch über diese Therapie gegen Tunnelblick
Nach all diesen Vorfällen stellen sich folgende Fragen
Welches Recht hat Deutschland?
Ist so Demokratie?
Ist das deutsche Grundgesetz nichts wert?
Es sagt doch: Jeder ist vor dem Gesetz gleich.
Gibt es welche die "gleicher" sind?????
Durch spezielle Vitamine!!??
weiter zu 2000
Wir würden uns freuen, zu diesen Vorkommnissen Ihre Meinung zu hören -
postalisch oder E-Mail - alles ist möglich.
Kuba-Therapies-Ltd.
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E-Mail: info@kuba-therapies-ltd.co.uk
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