Die deutsche Geschichte der sog. Kuba-Therapie gegen den Tunnelblick
Vorkommnisse in einem angeblich lt. dem Bundeskanzler "zivilisierten westlichen Land"

16.01.2002

Eine Email an unsere Repräsentantin:


Sehr geehrte Frau Loibl,

da mein Freund an der RP erkrankt ist, habe ich Ihre Homepage mit Interesse gelesen.

Uns ist bei mehreren Gesprächen in diversen Augenkliniken erklärt worden daß die Kuba Methode äußerst riskant sei, daß wenn Besserungen eintreten diese nicht soweit gehen daß man von einer Heilung sprechen kann.

Des Weiteren wurden mir Bilder vorgelegt, die ich abartigst fand, Bilder von Patienten die entstellt aus Kuba zurückkamen, die keine Augen mehr hatten sondern nur noch Fleischklumpen und auf Kuba auch noch vorhandene Restsehwerte verloren haben.

Dieses Risiko wollten wir allerdings auf keinen Fall eingehen.

Auf Ihrer Homepage berichten Sie jedoch das genaue Gegenteil. Zudem frage ich mich warum die Ärzte usw. in Deutschland die Therapie nicht anerkennen wollen, wenn sie doch so gut ist.

Im Moment hab ich mit einer starken Verwirrung zu kämpfen und ich weiß nicht mehr wirklich was ich wovon halten soll.

Bitte senden Sie mir doch per e-Mail weiteres Informationsmaterial über die Kuba-Therapie zu.

Für Ihre Mühen im Voraus besten Dank.


Mit freundlichen Grüßen
U. Krause


Auszug auf dem weiteren Schriftwechsel:

Sie wollten wissen welche Risiken genannt wurden. Das Hauptrisiko war, daß Patienten verstümmelt von der OP zurückkamen und wie schon vorher gesagt, sowieso keine Heilung* erzielt werden würde. Die Bilder hat mein Freund bei der Pro Retina (Prof.Dr. Spitznas) gesehen.

Gibt es dazu noch Worte. Das gehört in diesen Kreisen wohl zur Ethik.

So wurden wahrscheinlich viele RP-Betroffene angelogen und von der Therapie in Kuba - der einzigen Chance - abgehalten.

* Das Wort „Heilung“ ist Auslegungssache: Das Gesichtsfeld wird nicht mehr hergestellt, bei ca. 15 % jedoch wieder erweitert, außerdem wird ein hoher Prozentsatz der Betroffenen nicht blind - sind also von der Blindheit geheilt.



November 2002 - 25 Jahre Pro Retina - Feier in Tübingen

Frau Loibl wollte mit einigen Kuba-Therapierten daran teilnehmen, wurde ihr aber verwehrt.

Hat man inzwischen Angst vor Frau Loibl bekommen wegen der jahrelangen Machenschaften gegen sie? Denn die Presse ist auf solchen Veranstaltungen gut vertreten, noch dazu wenn ein Bundesverdienstkreuz verliehen wird - wohl weil der Empfänge, Prof. Eberhardt Zrenner seit Jahren versucht, den RP-Betroffenen die Kuba-Therapie zu verwehren.

Frau Loibl hätte ja an dieser Veranstaltung die Presse über die Wahrheit aufklären können.


Beginn der von mir ab Mai injizierten Spenden-Sammlung bei deutschen Stiftungen für einen jungen vermögenslosen Deutschen türkischer Abstammung. (Ich schrieb die Briefe und schickte diese ihm zur Unterschrift und Weiterleitung) Im Oktober war das notwendige Geld komplett vorhanden.

weiter zu 2003


Wir würden uns freuen, zu diesen Vorkommnissen Ihre Meinung zu hören -
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