Nachwort

RP - Für die Zukunft wären vor allem die RP-Betroffenen dafür dankbar, wenn die verschiedensten anderen Sender bei Berichten über Tunnelblick sich vorher entweder besser informieren würden, oder den Mut hätten gegen die Schulmedizin und für die Betroffenen anzutreten - z.B. Fernsehpfarrer Fliege, dem BR "Die Sprechstunde", - Sie müssen ja die Therapie nicht anpreisen, aber nicht behaupten, daß es weltweit nichts gibt. Sind sie nicht so frei und unabhängig, daß Sie in den Raum stellen können, daß es in Kuba etwas geben soll? Wenn schon die Augenärzte die Tunnelblick-Betroffenen so behandeln, als hätten sie eingeschränktes Denkvermögen und nicht eingeschränktes Sehvermögen - wer zwingt Journalisten diese Dinge mitzumachen?

Im Mai 2000 war Prof. Peláez auf einem Kongress in Washington zu dem er eingeladen worden war. Sein Hauptgegner - der immer noch alles daran setzt diese Therapie als Scharlatanerie hinzustellen - Prof. Eberhard Zrenner, war auch anwesend. Aber er hat Prof. Pelaez nicht begrüßt. Woran das wohl lag? Probleme mit der Erziehung? Oder einfach daran, daß er Prof. Pelaez und seine Frau nicht mehr erkannt hat. Wundert mich eigentlich nicht, nachdem er bereits 1990, also vor bereits 13 Jahren an sich selbst geschrieben hat. Prof. Zrenner entwickelt immer noch dieses Implantat für blind gewordene RP-Betroffene. Immerhin werden jetzt schon Personen gesucht die sich für Versuche zur Verfügung stellen. Lt. Internet wurden in den letzten Jahren vom Bundesgesundheitsministerium die Sache mit 48 Millionen Mark bezuschusst. Warum muß man die Betroffenen erst blind werden lassen?? Ist das human? Oder liegt es daran, daß der Verdienst dann höher ist wenn man diesen Chip einsetzt? Wird überhaupt die Therapie dann an Krankenkassenpatienten durchgeführt? - obwohl diese 48 Millionen Steuergelder waren.